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Kurzüberblick


 

"Wie Glück funktioniert", Familienaufstellung

 


Glück funktioniert, wenn wir das Ganze betrachten, denn wir sind ein Teil des Ganzen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass wir auf unsere Familie sehr angewiesen sind. Die Liebe des kleinen Kindes (und wir waren alle mal klein) geht sogar so weit, dass es das Ungleichgewicht seiner Familie auf sich zieht, damit es anderen besser gehen mag. Doch das ist schlimm. Verstrickungen in einem Familiensystem können zu einem blinden und zwanghaften Verhalten führen. Im Herausfinden des Ungleichgewichts liegt oft die Lösung und die Zukunft. In einem Gruppenseminar können Sie mit einem engagierten und behutsamen Aufstellungsleiter zusammenarbeiten und entscheidende Antworten über sich oder Ihre Partnerschaft finden.

 

Interessiert, aber unentschlossen?

 

Um sich zu entscheiden oder um diese Arbeit kennen zu lernen, sind Sie auch als Beobachter herzlich willkommen.

 

 

 

Worum es geht

 

In einem Gruppenseminar zur Selbsterfahrung lernen Sie die systemischen Bindungen und Verstrickungen kennen, um sie für unser Leben fruchtbar zu machen.

     Dies ist ein Selbsterfahrungskurs von M.A. phil. Christian Assel und nennt sich Familienaufstellung. Der Kurs richtet sich nicht nur an Menschen, die durch eine Krise gehen, sei es privat, beruflich, gesundheitlich oder partnerschaftlich.

In diesem Gruppenseminar entdecken, lernen und erkennen Sie wo die Verstickungen im eigenen Familiensystem, und in dem der anderen Teilnehmer, liegen. Verstrickungen, d.h. blinde Bindungen der Liebe, führen oft zu blindem Zwang und lassen uns solange nicht los, bis wir sie angeschaut haben. 80% der (Partner-) Konflikte im Leben haben ihren Ursprung nicht im eigenen Leben, sondern im Familiensystem.

     Die Bindungen und Verstrickungen werden in diesem Seminar mit jenen Teilnehmern angeschaut, die sich dafür angemeldet haben, und jeder lernt, bei sich und bei anderen, wie diese auf eine gute Weise gelöst werden können. Erkenntnisse aus dem Seminar werden helfen, im Alltag ein neues Werkzeug an die Hand zu bekommen mit welchem es möglich wird, Glück und Leichtigkeit zu finden.

Wir arbeiten mit Stellvertretern, d.h. bestimmte Mitglieder der Familie oder des Systems werden als Stellvertreter aus der Gruppe ausgewählt und im Raum platziert. Aus der Stellung und der Textur der Situation ergeben sich neue Schritte, die ein Ungleichgewicht anzeigen können. Eine mögliche Lösung ist, dass alle aus dem System, die dazugehören müssen, auch dazugehören dürfen, auch die, welche vergessen oder ausgeschlossen sind, z.B. früh Verstorbene oder frühere Partner.

 

Was heißt "systemisch"?

 

"Systemisch" heißt, dass es in der Arbeit nicht nur um den Einzelnen geht, sondern um ein größeres Familienfeld, welches mehrere Generationen zurückgehen kann. Dieses ist sehr wichtig, weil unser Handeln, so merkwürdig das klingt, manchmal von anderen Personen aus diesem Feld beeinflusst wird.

 

Was bedeutet "Familienfeld"?

 

Wenn man z.B. eine Fremdsprache erlernen will, so kann man wohl die Wörter und die Grammatik auswendig lernen, jedoch reicht dies nicht aus, um sich entsprechend zu unterhalten. Es braucht den Zugang zu dem sprachlichen Feld. Wenn man nur den Zugang zu diesem Feld findet, ist es ganz leicht.

     So ist es auch in einem Familienfeld. Wir befinden uns in diesem Feld und spüren das Ganze, auch, wenn uns das nicht bewusst ist. Wir sind dem ausgeliefert und verpflichtet. Wenn in diesem Feld jemand nicht zum Zuge gekommen ist, z.B. bei einem frühen Tode, und wir das spüren, fühlen wir uns verpflichtet etwas auszugleichen und die verhinderte Bewegung weiterzuführen. Wir bieten uns sozusagen an, die unterbrochene Bewegung doch noch ans Ziel zu führen. Dann sind wir in Resonanz mit dieser Person, besonders, wenn die Person vergessen oder ausgeschlossen wurde. Wir sind dann aber nicht mehr ganz in Resonanz mit uns selbst, und an der Stelle, wo es nicht schwingt, tut es weh. Der Schmerz, der sich aufdrängt, je mehr, desto dringender, erinnert uns immer daran. Wenn jetzt der Schmerz "weg" gehen soll, so wird abermals die andere Person ausgeschlossen, und der Schmerz muss bleiben. Erst wenn die andere Person mit eingeschlossen wird, kann der Schmerz gehen.

 

Zur Vorbereitung

 

Wenn Sie eine Aufstellung machen möchten, ist es eine gute Vorbereitung, wenn Sie sich klar darüber sind, welche äußere, einschneidenden Ereignisse es in der Familie gab. Hierbei geht es nicht nur um frühere Partner und Beziehungen, sondern auch um Eltern und Großeltern, Tanten, Onkel, usw. Dazu kann es nötig sein, behutsam nachzufragen, z.B. nach Kriegs- oder Krisenzeiten, früher Tod eines Familienmitgliedes, frühere Beziehungen (eigene, der Eltern oder Großeltern), Adoption, Schuld, Trennung, Unfälle, Täter, Opfer, Retter, Abtreibung, Tot- oder Fehlgeburten, fehlende oder verschwundene Personen, Sucht, Krankheiten, Suizid, Verbrechen, usw. Wichtig sind auch alle, die schicksalhaft für die Familie waren, sei es die Herkunfts- oder die Gegenwartsfamilie.

 

Zur Person

 

Mein Name ist Christian Assel (geb. 1967), ich bin examinierter Philosoph und komme aus Hannover. Ich beschäftige mich seit 1998 intensiv mit systemischen Aufstellungen (Ausbildung zur systemischen Familienaufstellung bei Gerhard Walper in Bad Homburg, NLP Basiskurs) und habe in vielen Kursen und Weiterbildungen im In- und Ausland Erfahrungen machen können, u.a. bei meinem Vater und seiner Frau, welche ebenfalls Kurse Familienaufstellung anbieten, sowie bei Bert Hellinger. Zurzeit biete ich Kurse im Familienstellen in Berlin, Hannover und Kalifornien, USA an.

 

Kursübersicht

 

Kontakt: hier oder info@FamilienaufstellungAssel.de

Telefon  0511-211 05 13

Mobil  0151-144 65 014

 

 

Literatur zur Einführung: (Liste)

 

(1)  Hellinger, Bert: Die Quelle braucht nicht nach dem Weg zu fragen.

(2)  Weber, Gunthard: Zweierlei Glück.

 


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